Wie Familienaufstellungen in der aktuellen Zeit helfen und du dich leichter vom Krieg abgrenzen kannst

In diesem Blogbeitrag möchte ich die aktuelle Zeit beleuchten. Es ist eine sehr wilde Zeit, in der wir uns gerade befinden. Zuerst kam Corona und hat die Tore für die Kriegserlebnisse, die in der Familie schlummern, aufgemacht und nun herrscht Krieg in der Ukraine.

Kriegsenergien können ewig in der Familie bestehen bleiben. Der Krieg kann dich auch heute noch beeinflussen, weil er im Familiensystem und in den Zellen feststeckt. Es sind Gefühle, die nicht gefühlt werden durften und somit kann es sein, dass du auch heute noch etwas für deine Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern trägst und besonders empfänglich bist für Ängste.

In einigen Gesprächen konnte ich feststellen, dass viele ein beklemmendes Gefühl hatten, als die Straßen wieder menschenleer waren oder auch die Supermärkte leer gekauft wurden. Oft hat man sich dabei erwischt zu sagen: “Das ist ja wie im Krieg.” Natürlich ist der Krieg wesentlich schlimmer, allerdings sind die Felder bzw. die Tore wieder aufgegangen und haben dich erinnert. Hinzu kommt, dass deine Ressourcentöpfe nicht mehr voll sondern eher leer sind, weil du beispielsweise Angst hast krank zu werden, deine Liebsten anzustecken oder andere Sorgen in dir trägst.  

Angst macht etwas mit unserem Immunsystem. Die Angst verändert unseren Körper und unsere Zellen, was dich wiederum empfänglicher und instabiler für die Dinge macht, die im Außen passieren. 

Des Weiteren herrscht gerade der Ukraine-Krieg, welcher sehr nah und einnehmend ist und dessen Energie auf uns wirkt. Flüchtlinge kommen an, Spenden werden getätigt und vielleicht verfolgst du auch aktiv die Nachrichten. All das triggert permanent dein inneres System, aber auch dein Nervensystem 

Deswegen möchte ich dir heute Tipps mit auf den Weg geben, die du umsetzen kannst, um dich besser zu schützen und entscheiden zu können, welche Energien und Ängste deine sind und welche vielleicht die deiner Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern. 

Die Angst steckt immer in unserer Epigenetik, somit in unseren Zellen. Sie wird vererbt. Darüber sprechen viele Forscher*innen.

Ich möchte dir Hoffnung und Vertrauen geben. Du darfst natürlich mitfühlend sein und auch mal Angst verspüren. Zeitgleich darfst du dich aber auch von diesen Dingen abgrenzen. Ich selbst verfolge natürlich auch die Geschehnisse, habe aber keine großen Ängste, die hochkommen. Ich fühle mit und schaue, was im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt.

Ich kann einen Beitrag leisten, in dem ich dich dabei unterstütze deine Kriegstraumata zu verarbeiten, damit es dir besser geht und du in deine Kraft kommst. Wenn du in deiner Kraft bist, kannst du wiederum anderen helfen. 

Und hier einige Ideen was du tun kannst:

  • Du musst nicht rund um die Uhr Nachrichten lesen. Suche dir eine bestimmte Tageszeit, in der du Nachrichten konsumierst. Du musst nicht permanent informiert sein. Ich selbst habe gemerkt, dass ich Nachrichten mit in den Schlaf nehme, wenn ich sie abends konsumiere. Deswegen habe ich für mich persönlich entschieden, dass abends nicht meine Zeit ist, um mich damit zu beschäftigen. Für mich ist morgens eine gute Tageszeit. Finde somit für dich eine Tageszeit, in der du dich belesen und informieren möchtest. Du musst nicht 24/7 online sein. Du darfst dich abgrenzen! Es ist auch völlig in Ordnung, wenn du das Thema gar nicht präsent sein lassen möchtest. 
  • Dein Leben muss aufgrund der aktuellen Ereignisse auch nicht in den Stillstand kommen. Tagtäglich gibt es überall auf der Welt Leid und Krieg. Dein Leben darf trotzdem weiter gehen und es ist auch in Ordnung, wenn du das Thema ausgrenzt. Es ist dein gutes Recht, denn du hast deine Grenzen und diese darfst du schützen. Du bist kein schlechterer Mensch, wenn du dich abgrenzt und dein Leben weiter lebst. 
  • Wenn du Ängste hast, die dich begleiten, dann überlege dir, was du tun kannst. Du darfst für dich reflektieren, wie realistisch die Dinge sind, vor denen du Angst hast. Des Weiteren darfst du dir überlegen, was du für dich brauchst, um dich gut zu fühlen. Ich selbst habe mir beispielsweise einen Notfallplan gemacht, weil mein Kopf das als kleine Sicherheit braucht. Überlege doch einfach mal ganz rational, ohne große Ängste, was du tun würdest und was dir wichtig wäre. Gehe dafür in dich, schreibe deine Gedanken auf oder besprich es mit deinen Liebsten. 
  • Wer in deiner Familie hat Krieg erlebt? Vielleicht hast du ihn oder sie kennengelernt, vielleicht aber auch nicht. Du kannst diese Person vor dein geistiges Auge holen und sagen: “Es ist gut weitergegangen mit uns. Wir haben alle überlebt.” Denn unsere Ahnen wollen wissen, ob es gut weitergegangen ist. Die Aufstellungsarbeit kennt somit keinen Raum und keine Zeit: Alle können lebendig sein, egal ob bereits verstorben oder noch am Leben. Du bist heute hier, weil deine Familie überlebt hat. In den vergangenen Generationen ging es um das Überleben, weniger um das gute Leben. Deswegen ist heutzutage das Gefühl des Mangels noch sehr präsent. Viele kommen daher gar nicht in die Fülle und in den Genuss ein gutes Leben zu führen, weil sie sich noch im Überlebensmodus befinden. Du darfst daher deine Vergangenheit achten, dankbar sein, dass du heute lebst und es gut weitergegangen ist, obwohl es jemand anderes vielleicht nicht überlebt hat. Hier kann auch eine Familienaufstellung helfen.
  • Manche Menschen aus deinem System, haben auch noch Anteile in sich, die sich noch im Krieg befinden. Dies können auch die Anteile der Eltern oder Großeltern sein. Hier darfst du auch wieder diese Personen vor dein geistiges Auge holen und sagen: “Es ist vorbei! Der Krieg ist vorbei!” Ich selbst merke, wie ich bei diesem Satz aufatme und meine Schultern sinken lasse. 
  • Was neben Familienaufstellungen auch von großer Bedeutung ist, ist das Nervensystem zu beruhigen. Vermutlich ist dein Nervensystem durch die letzten zwei Jahre bereits am Anschlag. Du darfst dein Nervensystem beispielsweise durch Körperübungen beruhigen. Hierfür empfehle ich dir das Instagram-Profil von der lieben Sasja Metz, die auch schon Interview-Gast in meinem Podcast war. 
  • Mir persönlich hilft es auf körperlicher Ebene, entlang des Bereichs unter meinem Schlüsselbein zu streichen oder neben meinem Brustbein zu klopfen. Eine weitere gute Möglichkeit, um das Nervensystem zu beruhigen, ist die tiefe Bauchatmung. Hierbei wird der Vagusnerv aktiviert. 
  • Du kannst auch in die Natur gehen oder Tiere streicheln, um dich und dein Nervensystem zu beruhigen. Finde hier deine persönlichen Wege, um dich mental zu beruhigen und mehr in die Entspannung zu kommen.

Die Angst ist überall präsent und wird uns derzeit von vielen Menschen stark gespiegelt. Es ist wichtig sie wahrzunehmen, aber nicht in diese Angst hineinzugehen. Erkenne was deine Angst ist, die deiner Familienmitglieder und die der Umgebung. Wir dürfen rational wahrnehmen und uns ins Gedächtnis rufen, dass wir selbst nicht im Krieg sind. 

Zum Abschluss noch eine letzte Übung:

Ich möchte dir zum Abschluss gerne eine Übung aus der Traumaarbeit, bestehend aus einem Satz, den mir mein Körpertherapeut gesagt hat, mitgeben. Diese Übung kannst du für dich umsetzen, wenn du in Angst oder sogar Panik gerätst. 

Während du dir diesen Satz sagst, kannst du dir den Bauch streicheln, das Brustbein klopfen oder auch den Bereich unter dem Schlüsselbein ausstreichen.

“Ich bin Herrscher*in über mein Haus.”

Lass den Satz auf dich wirken, spricht ihn am besten laut aus und wiederholen ihn ein paar Mal.

Es ist dein Körper, es sind deine Grenzen und deine Regeln! Du entscheidest, was dich erreichen darf und was nicht. Du darfst Mitgefühl zeigen, aber auch erkennen, was nicht zu dir gehört. 

Das Thema Grenzen setzen ist auch in der Aufstellungsarbeit ein sehr großes Feld. Von daher wünsche ich mir, dass dieser Satz dich begleiten darf und du gut durch diese Zeit kommst!

Ich wünsche dir, dass das Leben gut zu dir ist und du im Vertrauen bleibst!

Sonne im Herzen, deine Sophie

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Möchtest du mit mir arbeiten?

Wenn du dich dabei unterstützen lassen möchtest in Fülle zu kommen, kannst du gerne mit mir arbeiten. Ab dem 28. April startet meine 8-wöchige Begleitung „MoneyFlow – Geldkarma lösen, in Fülle leben.“ Es geht dabei um das Thema Fülle, die Familie, Geldbewusstsein und all die anderen Punkte, die wichtig sind um im Herzen erfüllt zu sein. Du bekommst neben einem Workbook auch Aufstellungen und weiteren Input von mir.

Es geht auch darum wahrzunehmen, dass ganz viel bereits da ist und manche Dinge vielleicht noch feststecken und befriedet werden dürfen. All das machen wir gemeinsam in einer Gruppe mit maximal 10 Personen und ich würde mich freuen, wenn ich dich dort  begrüßen darf. Denn mein Wunsch, aus meiner persönlichen Geschichte heraus ist es, dass die Themen, die hinter dem Geld und Mangel stehen erkannt werden und im besten Fall gelöst werden.

Wen du dabei sein möchtest melde dich hier an und hol dir weitere Infos: https://elopage.com/s/SophieMulla-Gutaufgestellt/

Es gibt noch 6 freie Plätze. Ich freue mich dich kennenzulernen und wünsche dir alles Liebe, dass das Leben gut zu dir ist und Reichtum und Fülle ihren Weg zu dir finden.

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