Geld, Fülle und Reichtum – Wie Familienaufstellungen einen neuen Blick geben können

Heute geht es um das Thema Fülle und darum eine Herzensverbindung zum Geld aufzubauen. Das Thema Geld beinhaltet das Thema Fülle. Das heißt, dass wir gar nicht über Fülle sprechen können, ohne das Thema Geld zu beleuchten. 

Viele Menschen glauben an die Kraft der Visualisierung, sodass also Dinge im Leben eintreten, wenn sie stark genug daran geglaubt haben. Ich denke, dass dies durchaus funktionieren kann. Manche Menschen haben dazu einen größeren Zugang, andere hingegen weniger. Ich selbst bin der Meinung, dass systemische Themen bzw. tiefe innere Traumatisierungen dahinter stecken können, sodass es nicht ausreicht, sich Dinge zu visualisieren. Vor allen Dingen, wenn man viel Glaubenssatzarbeit gemacht hat und sich nichts ändert, könnte ein Blick ins System hilfreich sein. Ich hatte beispielsweise viele Jahre das Gefühl, nicht erfolgreich werden zu können, also meine eigene Definition von Erfolg nicht leben zu können, stark in mir verankert. Schließlich hatte ich eine Ahnenaufstellung, bei welcher dieses Thema mit aufgegriffen wurde. Seitdem ist es für mich gelöst. Hätte ich diese Aufstellung nicht gemacht, hätte ich mir noch so oft sagen können, dass ich erfolgreich werde und dennoch hätte es sich letztendlich immer wie eine Lüge angefühlt.

5 Prozent unserer Gedanken sind mit dem Bewusstsein entstanden. 95 Prozent hingegen passieren unterbewusst. Hier kommen Familienaufstellungen ins Spiel.

Unterbewusst fühlst du die Schicksale deiner Familie und nimmst wahr, dass es vielleicht etwas gegeben hat, was deine Familie davon abgehalten hat in die Fülle zu kommen. Familiäre Belastungen und Traumatisierungen, frühe Trennungen, Verlust von Ländereien und Flucht können heute noch auf dich wirken. Hierbei spielt auch das Thema Geld eine große Rolle. Wenn es beispielsweise Erbstreitigkeiten gab, wenn zu Unrecht Geld weggenommen oder auch Besitz verloren wurde, kann es sein, dass du heute ein ungutes Gefühl zum Thema Fülle hast. 

Hier möchte ich die Bindungstheorie kurz aufgreifen.

Wir brauchen Bindungen, um zu überleben.

Manchmal steckt unsere Seele oder unser Nervensystem darin fest, diese Bindung zu benötigen. Es gibt also einen Anteil in uns, der noch nicht festgestellt hat, dass es mittlerweile einen kompetenten Erwachsenen gibt, der sich um den inneren Anteil kümmern kann. Menschen haben manchmal Angst glücklicher oder erfolgreicher zu sein als die Eltern oder Großeltern, weil sie dann das Gefühl überkommt, die Bindung zu ihnen zu verlieren. Es kann sich wie Verrat der eigenen Familie gegenüber anfühlen. Das sind Bindungsmuster, welche im Hintergrund wirken. Diese muss man natürlich kennen und wahrnehmen, um zu wissen, dass man es mit Hilfe von Familienaufstellungen für sich auflösen kann. Unsere Eltern, Großeltern und weitere Vorfahren wollen, dass es uns gut geht und wir glücklich und in Fülle leben.

Oft haben wir allerdings das Gefühl, dass wir nicht in die Fülle kommen dürfen, weil unsere Vorfahren eine Sehnsucht hatten oder viel Leid erlebt haben. Dann verbinden wir uns lieber damit, anstatt den eigenen Weg in die Fülle zu gehen.

Hier kommen viele gute Tipps für mehr Geldbewusstsein und Fülle

Du kannst für dich selbst überprüfen, was in deiner Familie vorgefallen ist. Gab es viel Leid um das Thema Geld? Gab es unrechtmäßige Erben? Gab es Streit? Entscheidend sind dabei immer die Gefühle, die du fühlst. 

Eine andere wichtige Frage, die du dir stellen kannst: Wie gerne schaust du auf dein eigenes Konto? Bezahlst du gerne Rechnungen und freust du dich, wenn Geld reinkommt oder rausgeht? Was ist in dieser Hinsicht in deiner eigenen Familie passiert? Gab es nach einer Trennung deiner Eltern das Szenario, dass ihr kein Geld hattet und deine Mutter oder dein Vater schwer dafür arbeiten musste? Überprüfe gerne einmal für dich, wo deine Aufmerksamkeit ist, wenn du an Geld denkst. 

Ich kenne Menschen, die sich freuen, wenn Geld kommt, es aber nicht bei sich halten wollen. Sie haben das Gefühl, dass das Geld nicht lange verweilen darf und schnell wieder ausgegeben werden muss. Überprüfe auch hier gerne einmal für dich, was bei dir passiert, wenn du Geld bekommst und was passiert, wenn du kein Geld hast. Als ich damals kein Geld hatte, habe ich meine Rechnungen natürlich nicht gerne bezahlt. Heute zahle ich alle meine Rechnungen gerne und zeitnah, weil ich möchte, dass das Geld in Bewegung ist. 

Geld zu haben, bedeutet auch Fülle zu haben. Wenn ich kein Geld habe, habe ich das Gefühl an vielen Dingen nicht teilnehmen zu können oder immer etwas auszulassen. Ich lebe im Mangel.

Dieses Gefühl habe ich zumindest früher in mir selbst verspürt. Fülle zu erlangen, bedeutet vertrauensvoll ins Leben zu schauen, zu wissen, dass immer für einen gesorgt ist und sich reich zu fühlen.

So wie wir auf das Geld blicken, blickt es zurück. Wenn wir also sorgenvoll auf das Geld schauen, schaut es genauso zu uns zurück. 

Was wirkt systemisch noch auf dich?

Wo soll die Fülle denn hin?

Systemisch können Dinge auf dich wirken, die gar nicht mehr zeitgemäß bzw. aktuell sind. Wenn es zum Beispiel in deiner Familie von einer Generation in die nächste nur um das Überleben ging, ist dort gar kein Platz für die Fülle. Wo soll die Fülle hin, wenn du immer in dem gleichen Hamsterrad rennst, um zu überleben? Da unsere Vorfahren durch all diese Erfahrungen gegangen sind, dürfen wir heute leben. Wir dürfen somit heute in Familienaufstellungen und im Inneren anerkennen, dass alles gut weitergegangen ist. Das kann wiederum dabei unterstützen, heute aus dem Überlebensmodus in die Fülle zu kommen. 

Wenn es Traumatisierungen gibt, kann es natürlich schwer sein, in die Fülle zu kommen, weil deine Seele durch beispielsweise Geburtstraumatisierungen noch gar nicht in dieser Welt vollständig angekommen ist. Um in die Fülle zu kommen, ist es essentiell anzuerkennen, dass alles richtig ist, wie es ist.

Deine Eltern haben ihr Bestes gegeben, auch wenn du das Gefühl hast, dass dies nicht der Fall ist. Du bist im Mangel, weil du das Gefühl hast von deinen Eltern noch etwas zu benötigen.

Du bist allerdings heute erwachsen. Wenn jemand noch etwas braucht, dann ist es dein inneres Kind. Es ist heute deine Aufgabe dein inneres Kind zu befrieden. Es ist nicht mehr die Aufgabe deiner Eltern. Das ist oft der schwerste Schritt meiner Klient*innen. Anzuerkennen, dass es nicht mehr die Aufgabe der Eltern ist, sondern die eigene. Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. In der Elternrolle gibt man, bis die Kinder groß sind und nichts mehr brauchen. Dann geht es in der Elternbindung nicht mehr ums Geben oder Nehmen, sondern ums sein.

Der nächste große Schritt zu einem Leben in Fülle

Du selbst bist zum heutigen Zeitpunkt aber erwachsen und kannst dich gut um dich selbst kümmern. Das heißt, dass es dir gelingen kann mehr in die Fülle zu kommen, wenn du anerkennst, dass dein kleiner Anteil nicht mehr im Mangel ist. Das ist ein sehr großer Schritt in ein Leben voller Fülle. Wenn du deinen Eltern Vorwürfe machst, ist dein Mangel sehr präsent. Wie willst du in die Fülle kommen, wenn du das Gefühl hast, dass dir etwas fehlt? Wenn du bei dir einen Mangel fühlen kannst, überprüfe, ob du ihn selbst befrieden kannst. 

Wie ich das in den Aufstellungen löse

In der Aufstellung stelle ich den kleinen oder die kleine Klientin zu der erwachsene Klientin dazu. Die Erwachsene darf dann zu der kleinen Klientin sagen: “Ich kümmere mich jetzt um dich”. Zu den Eltern darf sie sagen: “Ich brauche nichts mehr von euch. Ihr habt mir alles gegeben und dafür danke ich euch”. Da wo Dankbarkeit ist, kann kein anderes Gefühl sein. Dankbarkeit ist der Weg aus dem Mangel und der Schlüssel zur Fülle. Manchmal ist es aber auch ein Weg, welcher begleitet werden muss, da man nicht immer alles mit den Gedanken regeln kann. Man darf die eigenen Gefühle wahrnehmen und dann für sich selbst schauen, ob man noch etwas braucht, zum Beispiel eine Familienaufstellung.

Fülle ist auch immer der Ausgleich von Geben und Nehmen. Gibst du mit vollem Herzen? Nimmst du aus vollem Herzen? Erlaubst du es dir zu empfangen? Überprüfe auch hier mal, wie du dir selbst diese Fragen beantworten würdest. Du kannst in deiner Familie schauen, was hinsichtlich des Themas Geld passiert ist. Gab es Erbstreitigkeiten? Ist der Besitz auf unrechten Dingen, wie Krieg oder Vertreibung aufgebaut? Woher kommt der Besitz? Prüfe auch mal, ob dies heute noch für dich eine Rolle spielt. Du kannst deinen Großeltern sagen, dass es gut weitergegangen ist. Du darfst dich auch selbst fragen, was du benötigst, um in die Fülle zu kommen und wie es dir gelingt dankbarer zu sein. 

Was brauchst du noch um in die Fülle zu kommen?

Ich wünsche dir, dass du überprüfen und herausfinden kannst, was dich an deiner Fülle hindert und wer in deiner Familie im Mangel war und dass du vor allem die Ebenen erkennst, wo deine Thematiken herkommen. Du darfst Stück für Stück deinen Weg gehen und dein Leben in Fülle einladen und wahrnehmen. 

Möchtest du mit mir arbeiten?

Wenn du dich dabei unterstützen lassen möchtest in Fülle zu kommen, kannst du gerne mit mir arbeiten. Ab dem 24. März startet eine 8-wöchige Begleitung zum Thema “Herzensverbindung zum Thema Geld”. Es geht dabei um das Thema Fülle, die Familie, Geldbewusstsein und all die anderen Punkte, die ich in dieser Folge angesprochen habe. Du bekommst neben einem Workbook auch Aufstellungen und weiteren Input von mir.

Es geht auch darum wahrzunehmen, dass ganz viel bereits da ist und manche Dinge vielleicht noch feststecken und befriedet werden dürfen. All das machen wir gemeinsam in einer Gruppe mit maximal 10 Personen und ich würde mich freuen, wenn ich dich dort  begrüßen darf. Denn mein Wunsch, aus meiner persönlichen Geschichte heraus ist es, dass die Themen, die hinter dem Geld und Mangel stehen erkannt werden und im besten Fall gelöst werden.

Wen du dabei sein möchtest oder noch Fragen hast, schreib mir eine Email an: anfrage(at)sophiemulla.com oder buche dir dein kostenfreies Erstgespräch. Ich freue mich dich kennenzulernen und wünsche dir alles Liebe, dass das Leben gut zu dir ist und Reichtum und Fülle ihren Weg zu dir finden.

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Sonne im Herzen, deine Sophie

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